Ab sofort verfügt unsere Schule über 18 eigene Kajaks und einen Transporttrailer. So können wir unseren Schülerinnen und Schülern einen besonderen Sport-Leistungskurs anbieten – das Paddeln im Kajak.
Ermöglicht wurde die Anschaffung durch das großzügige Engagement mehrerer Sponsoren. Die Ralph-Helmers-Stiftung unterstützte das Projekt mit 10.000 Euro. Auch die Kreissparkasse Steinfurt, die Confiserie Rabbel sowie der Förderverein der Gesamtschule, der der Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben angeschlossen ist, steuerten Beträge bei. Da auch die Schule weitere Fördertöpfe erschließen konnte, stand am Ende die beeindruckende Gesamtsumme von 26.500 Euro bereit!
So kann unsere Schule das Sport-Profil mit einem außergewöhnlichen Leistungskurs weiter schärfen. Nur jedes vierte Gymnasium im Regierungsbezirk Münster bietet ein Abitur mit Leistungskurs Sport an, und kein anderes die Möglichkeit, die Prüfung im Kajaking abzulegen. Die ersten Prüfungen, etwa die Ausdauerleistung über 3000 Meter im Kajak, wurden bereits erfolgreich im ersten Abiturjahrgang 2023 absolviert.
„Die Schüler können ganz neue Bewegungserfahrungen sammeln“
(Oberstufen-Sportkoordinator Jügen Övermöhle)
„Die Schüler können ganz neue Bewegungserfahrungen sammeln“, betont Oberstufen-Sportkoordinator Jürgen Övermöhle, der das Projekt mit Unterstützung unseres Sportlehrers Axel Kreuzer in den letzten Jahren förderte. Das erfolgreiche Fahren erfordert nicht nur physische Eigenschaften, sondern auch Konzentration und Gewandtheit. Ein Schwerpunkt der Ausbildung umfasst auch die Sicherheit. Insbesondere das richtige Verhalten nach dem Kentern muss von den Teilnehmenden beherrscht werden. Nach der feierlichen Taufe, natürlich mit alkoholfreiem Sekt, wurde dies auch vor den Augen der anwesenden Förderer erprobt.
Bisher war die Schule auf Leihboote des Kooperationspartners, dem Osnabrücker Kanu-Club (OKC), angewiesen. Doch das große Interesse der Schülerschaft – der Unterricht wurde mittlerweile auf Projektkurse der Klassen 8 und 9 ausgeweitet – machte die Terminabsprachen immer komplexer. Durch die eigene Flotte ist unsere Schule nun wesentlich flexibler.
Fotos: Ursula Holtgrewe





