Interview mit Stefan Verlemann, Stellvertretender Schulleiter an der GeLoWe

Schülerzeitung 8 Bild H. Verlemann

In unserem ersten Interview für die neue Schülerzeitung sprachen wir mit Herrn Verlemann über die Anfänge der Schule und seine Gedanken an die Zukunft.

SZ: Herr Verlemann, seit wann arbeiten Sie hier an der Schule?

Seit die Schule gegründet ist und noch früher zur Vorbereitung, also 2014. Zu den Vorbereitungen gehörte z.B., die Profilkurse vorzubereiten und das Segelstunden-Konzept zu besprechen. Auch das pädagogische Konzept gehörte zu den Aufgaben. Unterstützung bekamen Herr Stalz und ich z.B. von Frau Kellner und Frau Hübner.

SZ: Was sind ihre Aufgaben hier an der Schule?

Hauptsächlich die Organisation von Stundenplänen usw. Früher hatte ich noch mehr Aufgaben, weil Herr Stalz und ich alleine waren.

SZ: Wenn sie jetzt sofort hier was an der Schule ändern können,was würden sie ändern?

Ich bin zufrieden, würde mir aber ein digitales Klassenbuch wünschen. Viele Lehrer testen das digitale Klassenbuch schon länger. Unsere Idee dabei war, dass wir nach einer gewissen Zeit ein Gespräch mit den Lehrern führen, um zu besprechen, ob wir es einführen.

SZ: Was sind ihre Gedanken, was die Zukunft der Schule betrifft?

Ich bin gespannt, wie das mit den Abschlussklassen klappen wird. Ich freue mich auch auf die Oberstufe, die ich das erste Mal begleiten werde wird.

SZ: Wollten Sie schon immer Lehrer werden?

Nein, eigentlich nicht. Früher, als ich ganz klein war, wollte ich immer Postbote werden, dann im Teenageralter wollte ich wie fast jeder Junge Fußballstar werden, aber eigentlich wurde mir das Lehrergen in die Wiege gelegt, da meine Eltern auch Lehrer sind.

SZ: Was war Ihr Lieblingsfach in der Kindheit?

Ich hatte viele Lieblingsfächer, dazu gehörten Sport, Mathe, Kunst und Deutsch.

SZ: Was gibt es für Probleme an der Schule,und wie wollen sie diese lösen?

Ich glaube es, wird schwer, den ständigen Kontakt der Standorte untereinander zu halten, aber das werden wir alles hinkriegen.

SZ: Wie sehen Sie die Schule in 5 Jahren?

In fünf Jahren werden wir die ersten Abiturienten verabschieden und ich glaube, danach ist alles etwas ruhiger, da wir dann alle Jahrgänge einmal erlebt haben.

SZ: Was erwarten Sie von den Schülern und Schülerinnen?

Ich wünsche mir, dass sie immer gerne zur Schule gehen und sich immer anstrengen.

SZ: Warum haben Sie sich als Stellvertretender Schulleiter beworben?

Vorher war ich auch schon Stellvertretender Schulleiter an einer anderen Schule, somit war das eigentlich schon von Anfang an klar, dass ich mich hier auch auf diese Stelle bewerbe.

SZ: In welcher Schule waren Sie früher?

Ich war auf der Marienschule in Emsdetten.

SZ: Welche Regeln werden an unserer Schule oft missachtet?

Überall wo es Regeln gibt, werden diese auch hin und wieder missachtet. Das ist auch außerhalb der Schule so und gilt wahrscheinlich für alle Regeln - für manche mehr, für andere weniger. Für ein gutes Zusammenleben ist es aber wichtig, dass sich alle an die gemeinsamen Regeln halten, auch dann wenn manche Regeln für Schüler unsinnig oder überflüssig erscheinen. Deshalb versuchen wir, wo immer es möglich ist, Regeln zu erklären und gemeinsam mit Schüler z.B. in der SV oder Schulkonferenz zu beschließen.

Das Interview führten Carlotta, Nele, Fatbardh und Paul.