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„Als ich klein war, habe ich Schule gespielt.“

In ihrem ersten Interview für die Sz sprachen Jan, Fabian und Daniel mit Frau Hübner über Unterrichtsmethoden und erfuhren, warum sie Lehrerin wurde.

Sz: Hallo Frau Hübner, wir würden Ihnen gerne ein paar Fragen stellen, wie es ist, Lehrerin und Abteilungsleiterin zu sein.

Ok, dann schießt mal los.

 

Sz: Welche Unterrichtsmethoden haben sich als effektiv bewiesen?

„Ich mag es, viele Unterrichtsmethoden anzuwenden.“

Ich mag es, viele Unterrichtsmethoden anzuwenden. Manchmal erkläre ich etwas, das nennt man Frontalunterricht. In anderen Situationen bietet sich Gruppenarbeit an, und manche Themen erarbeitet man mit einem Partner. In den verschiedenen Fächern gibt es unterschiedliche Methoden.

Sz: Ist es von Klasse zu Klasse anders?

Interessante Frage, ja, das ist von Klasse zu Klasse anders. Während ich z.B. die Einzelarbeit beim Lernen von Vokabeln super finde, bietet sich das in Religion nicht so an. Wenn ich bei den Jüngeren bin, mache ich sehr gerne Gruppenarbeit, weil sie sich gegenseitig ergänzen können. Aber in Klasse 10 ist es auch mal wichtig, dass jeder für sich arbeiten kann, weil man in der Prüfung auch alleine arbeitet. Zudem gibt es auch Schüler, die alleine arbeiten möchten.

Sz: Wann haben sie sich entschieden, Lehrkraft zu werden?

Als ich klein war, habe ich mit meinen Puppen Schule gespielt, mein Vater hat mir kleine Schulhefte gebastelt, damit ich Schule spielen konnte.

Sz: Was ist für Sie ein perfekter Schüler?

Ich freue mich über Schüler, die lustig, nett und wissbegierig sind.

Sz: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich habe wenig Freizeit, und wenn, dann gehe ich laufen.

Sz: Könnten Sie sich vorstellen, den Beruf zu wechseln? Welche Berufe kämen in Frage?

Wenn überhaupt, dann könnte ich mir vorstellen, ein Café zu eröffnen oder Schuhe zu verkaufen.

Sz: Was mögen Sie an Ihrem Beruf und an der Schule?

Besonders an der Schule ist, dass unsere Schüler so unterschiedlich sind. Die Schule kann sehr viel ermöglichen. Wir haben sehr viele kreative Schüler und Lehrer.

Inwiefern wünschen Sie sich eine Weiterentwicklung der Schule?

Ich wünsche mir eine Weiterentwicklung der Digitalisierung. Jeder Schüler sollte ein IPad oder einen Laptop haben. Aber der derzeitige Stand der Digitalisierung ist schon sehr gut. Auf dem Schulhof wünsche ich mir mehr Bänke und mehr Räume für Schüler. Wenn Schüler Vorschläge machen, versuchen wir, diese umzusetzen.

Würden Sie gerne andere Fächer unterrichten?

Früher habe ich auch GL unterrichtet, das mache ich derzeit nicht mehr. Ein anderes Fach zu unterrichten macht Spaß, aber die Menschen, die das Fach studiert haben, können es besser.

Sz: Danke für das Interview.                                              

Frau Hübner: Ich bedanke mich auch.