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Verleihung der Auszeichnung – Yazn bewegt durch seinen Lebenslauf

Seit dem 24.01. darf unsere Schule den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tragen. Angelique Schulz berichtet von der Preisverleihung. Zudem führte sie ein Interview mit Frau Schiepeck, die das Projekt an unserer Schule betreut.

Zu der Verleihung in Wersen kam zum Beispiel Rainer Lammers, der Bürgermeister von Lotte, der erzählte, dass er stolz ist, dass unsere Schule sich gegen Rassismus ausspricht und wir jeden Menschen so annehmen, wie er ist. Zur Verleihung nach Westerkappeln, die später stattfand, kam hingegen Annette Große-Heitmeyer, die Bürgermeisterin von Westerkappeln.

Es war auch ein Abiturient da, sein Name ist Yazn. Er kommt aus Syrien und musste aus seiner Heimat fliehen, weil dort Krieg herrscht und seine Eltern wollten, dass ihm nichts passiert. Er musste leider auch seine Eltern zurücklassen und weiß nicht, wie es ihnen in Syrien geht. Er hat uns auch erzählt, wie es ihm am Anfang in Deutschland ging. Er wurde mehrmals beleidigt, nur weil er kein Deutsch konnte und weil er eine dunklere Hautfarbe hat. Während der Verleihung führten einige Schüler aus dem 8. Jahrgang ein Stück nur durch Geräusche auf.

Sz: Hallo Frau Schiepeck, können sie uns genau sagen, was die Organisation „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ macht?

Frau Schiepeck: Sie vernetzt andere Schulen und sie treffen sich mit anderen Schulen, um sich über die Projekte abzusprechen. Außerdem verleihen sie natürlich den Titel.

Sz: Was wollen sie in der Zukunft noch machen?

Frau Schiepeck: Wir werden uns an einem bestimmten Thementag mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen.

Sz: Warum hat die Schule die Auszeichnung erhalten?

Wir haben die Auszeichnung erhalten, weil über 70 Prozent aller Schüler, Lehrer und Mitarbeiter dafür unterschrieben haben.

Sz: Was wird zukünftig passieren?

Wir werden jedes Jahr ein Projekt zum Thema Rassismus durchführen.

Sz: Wer organisiert die Projekte?

Hauptsächlich werden das die Schüler organisieren.

Sz: Was haben andere Schulen für Projekte?

„Ich kenne eine Schule, an der jede Klasse ein Graffiti gegen Rassismus erstellt hat.“

Ich kenne zum Beispiel eine Schule, an der jede Klasse ein Graffiti gegen Rassismus erstellt hat.

Sz: Warum wollten sie das mit unserer Schule machen?

Die Schule, an der ich mein Referendariat gemacht habe, war ebenfalls eine SoR-SmC. Ich wollte das hier auch thematisieren und habe drei Jahre hintereinander im Jahrgang 7 ein Antidiskriminierungsprojekt angeboten. Im dritten Anlauf wurde meine Anregung an die Schüler, Unterschriften für das Projekt zu sammeln, erfolgreich von Lucy und Fynn aufgenommen.