Gesellschaftslehre

Besonderheiten des Faches

Der Fachbereich Gesellschaftslehre integriert die Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik.

Mit diesen drei Bereichen leistet das Fach Gesellschaftslehre einen wesentlichen Beitrag dazu, die Wirklichkeit im Hinblick auf gesellschaftliche, zeit-und raumbezogenen Strukturen sowie Prozesse zu verstehen.

Sukzessive werden Orientierungs-; Deutungs-; Kultur- und Weltwissen aufgebaut und Kompetenzen entwickelt, die ein verantwortungsbewusstes Handeln in unserer demokratischen Gesellschaft und in Bezug auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen ermöglichen.

Differenzierung

Im Fach Gesellschaftslehre eignen sich vielfältige Methoden, Materialien, niveaudifferenzierte Aufgaben und Hilfestellungen, der Heterogenität innerhalb einer Lerngruppe gerecht zu werden. Insbesondere durch experimentelles und selbständiges Arbeiten sowie durch die Einteilung in Arbeitsgruppen können unterschiedliche Interessen und Begabungen der Lernenden berücksichtigt werden.

Start in Jahrgang 5

Mit 2 Stunden Unterricht setzt das Fach Gesellschaftslehre  in Jahrgang 5 ein. In den folgenden Jahrgangsstufen bis zur 10. Klasse wird das Fach durchschnittlich mit 3 Wochenstunden unterrichtet. Eine Besonderheit ist, dass in Jahrgang 7 eine Stunde des Faches zu Gunsten des Projektunterrichts genutzt wird.

Methodenkompetenz

Stationenlernen Kurzvorträge Plakaterstellung
Mind-Maps Kartenkompetenz  

 

verwendete Schulbücher

Menschen-Zeiten-Räume. Arbeitsbuch für Gesellschaftslehre-Differenzierende Ausgabe NRW (Cornelsen)

Ansprechpartner/-in

  • Julia Härdter (FK-Vorsitzende)

Wettbewerbe

  • Bei der Aktion „Stadtradeln“ haben im Schuljahr 2018/2019 einige Klassen der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln teilgenommen und konnten sich über Preisauszeichnungen freuen.

Projekte/ Exkursionen

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 werden die naturräumlichen Großeinheiten Deutschlands thematisiert. Eine Besonderheit ist des Norddeutschen Tieflandes ist das Wattenmeer, welches im Rahmen der Klassenfahrt nach Wangerooge in Jahrgang 6 unter fachkundiger Führung erkundet wird. Ende der Jahrgangsstufe 6 schließt die Unterrichtseinheit zum Imperium Romanum mit einem Besuch des Museum in Kalkriese ab. Der Besuch umfasst neben einer Führung vielfältige Workshopangebote.

In der Jahrgangsstufe 9 konnte anknüpfend an die Thematik des Nationalsozialismus bisher regelmäßig der Besuch einer Zeitzeugin eingerichtet werden .

Kooperationspartner

  • Terra Vita

Westfälische Nachrichten, 07.04.2019 (von Dietlind Ellerich)

„Ich war noch ein Kind und sollte sterben“, versucht Henriette Kretz, das Unfassbare in Worte zu fassen. Sie hat den Holocaust überlebt. Die 84-Jährige scheut keine Mühe und reist im Rahmen eines Zeitzeugenprogramms des Maximilian-Kolbe-Werks durch die Lande, um von ihrer jüdischen Familie in Polen zu berichten. Vergangene Woche tat sie das an der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln

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Seit mehr als zehn Jahren Jahren ist die Westerkappelnerin Sigrid Mähler (rechts) im Rahmen eines Zeitzeugenprogramms des Maximilian-Kolbe-Werkes mit Henriette Kretz unterwegs, um junge Menschen aufzurütteln. Foto: Dietlind Ellerich

Westfälische Nachrichten, 03.07.2016 von Dietlind Ellerich

Ein Antike-Museum in der Schule: Die Sechstklässler der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln kennen sich fantastisch mit dem alten Rom aus – sie haben jetzt eine Ausstellung zu diesem Thema gestaltet, durch die so genannte Schülerguides jüngere Schüler kenntnisreich führen.

Antike

Sechstklässler entdecken die Varusschlacht in Kalkriese

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Kaum ist die Klassenfahrt nach Wangerooge abgeschlossen, stand für den sechsten Jahrgang gleich eine weitere Exkursion an. Im Rahmen des GL-Unterrichts, in dem zur Zeit das Thema „Rom“ behandelt wird, besuchten die fünf Klassenmit ihren GL-Lehrern nun das Museum zur Varusschlacht in Kalkriese.